Kepía für Kinder


Kleine Menschen haben oftmals noch einen ganz unverstellten Bezug zu dem, was sie umgibt. Mit wacher Neugierde erkunden sie alles, was ihre Aufmerksamkeit bindet, mit aller Kraft versuchen sie, Zusammenhänge zu verstehen und zu ergründen, und mit ebensolcher Experimentierfreude entdecken sie eigene Fähigkeiten und Möglichkeiten und suchen nach spielerischen Freiräumen, um sich selbst zu erfahren.
All diese Impulse werden leider oft viel zu früh kanalisiert und instrumentalisiert, so daß viele Kinder ihre ursprüngliche Freude am Lernen und am spielerischen Entdecken verlieren und mehr oder weniger gut funktionieren.
Bei Kepía sollen Kindern wesentliche Freiräume eröffnet werden, die ihnen helfen, zu selbstbestimmten, eigenständigen und interessanten Persönlichkeiten zu werden. Dazu gehört, daß sie Musik als unmittelbaren Ausdruck für eigene Stimmungen und Gefühle erfahren können – oder auch erleben, wie gut es tut, zur Ruhe zu kommen und zuzuhören. Darüber hinaus wird Musik im therapeutischen Zusammenhang zum Ausgangs- und Initialpunkt eines Prozesses, der diejenigen schöpferischen Potentiale fördert und stärkt, die jenseits von Krankheit und Behinderung in jedem Kind angelegt sind.
Dazu gehört auch, dass sie in ihrem Fragen und Nachdenken ernst genommen, gehört und behutsam in ein gezieltes Selbst-Denken geführt werden – und auch, dass sie erleben, wie schön es ist, Geschichten und Märchen zu lauschen.
Bei Kepía können Kinder dem Reichtum ihrer eigenen Möglichkeiten auf die Spur kommen – gerade in Gebieten, die im institutionellen oder vereinsorganisierten Lernen und Spielen eher unthematisch bleiben – und in Erfahrungshorizonte geführt werden, die ihnen helfen, zu lernen, wie man lebt.