Musisch-philosophische Ferien in Griechenland


Es ist noch ein Haus frei!

In diesem Jahr gibt es ein ganz besonderes Angebot unseres musisch-philosophischen Gartens: Mit Kepía auf Reisen gehen.

Vom 19. bis zum 26. Oktober 2019 werden wir (konkret und im übertragenen Sinne) auf Reisen gehen und freuen uns sehr, weitere interessierte Mitreisende zu finden.
Wir werden eine gemeinsame Woche auf der Peloponnes verbringen, werden dort an einem ganz besonderen Ort wohnen und zu Hause sein und unsere gemeinsame Zeit in „kepianischem“ Sinne erleben.
Das bedeutet, dass wir mit allen Aspekten unseres Daseins angesprochen werden:
-      Geistig (im gemeinsamen Gespräch, im gegenseitigen Austausch und im Nachdenken, das neue Anstöße und Impulse gewinnen kann)
-      Seelisch (im Eintauchen in die große Erzählung des Abendlandes, die wir ganz für uns und in uns aufnehmen wollen)
-      Leiblich (im Genuss guten Essens, im Verweilen und Wandern in und durch schönste Natur, im Eintauchen in wunderbar klares Meer und in der Gegenwart einer einzigartigen griechischen Atmosphäre).

Unser Ziel ist Petrasaki, ein wunderbarer Garten mit 8 Ferienhäusern oberhalb des kleinen Ortes Petrochori auf der Südwestpeloponnes.Ganz in der Nähe liegt die wunderschöne Hafenstadt Pylos, die sich ganz malerisch an die große Naturbucht Navarone schmiegt und von dort in verwinkelten Gässchen den Berg hinaufzieht. Dieser Bucht kommt eine besondere weltgeschichtliche Bedeutung zu, da hier 1827 die große Befreiungsschlacht gegen die Türken stattfand, mit der die Unabhängigkeit Griechenlands nach 400 jähriger türkischer Besatzung eingeleitet wurde. Eine Festung aus dieser Zeit, heute sehr schön bepflanzt und gestaltet, zudem mit einem sehr interessanten kleinen Museum eingerichtet, zeugt noch heute sehr lebendig von dieser Vergangenheit. Noch viel älter ist eine Akropolis am Kap Koryphasion, die venezianisch geprägte Überreste aus der Zeit des 2.-4. Jhdts. n. Chr. aufweist. Eine Wanderung dorthin ist überaus reizvoll, allein schon wegen der wunderbaren Ausblicke.Doch auch sonst ist diese Gegend von ganz besonderer Anziehungskraft:Es gibt sehr interessante archäologische Stätten in der unmittelbaren Umgebung, so z.B. der Nestorpalast, den Telemachos als erstes ansteuerte, um sich nach dem Verbleib seines Vaters Odysseus zu erkundigen. Dieser Palast in seiner Grundfesten sehr gut erhalten und schön zu besichtigen, da sich auch anhand von 3D Konstruktionen eine eindrucksvolle Vorstellung seiner ehemaligen Größe und Schönheit gewinnen lässt.

Aber auch die Natur präsentiert sich von ihrer allerschönsten Seite:
die Voidokilia-Bucht, die zu den 10 schönsten Stränden der Welt zählt, ist ca. 25 min. zu Fuß von unseren Häusern entfernt. Sie formt ein nahezu magisches Omega, das eine geschützte und zum Schwimmen einladende Bucht bildet. Im Hintergrund befindet sich eine Lagune mit Süßwasser, die von vielen Vögeln besucht wird, die hier Rast einlegen, bevor sie in den fernen Süden weiterziehen. Ein Ort der Ruhe und der besonderen Aufmerksamkeit, denn es lassen sich sehr schöne Tierbeobachtungen unternehmen.
Ein zweiter, noch näher gelegener „Hausstrand“ Glifasaki, ist ebenfalls umwerfend schön: ganz unverbaut, mit einer Dünenlandschaft im Hintergrund und glasklarem Wasser. Zu dieser Zeit des Jahres ist man oftmals ganz allein am Strand… Zeit für Ruhe, zum Träumen, zum Spazieren, um den Gedanken nachzuhängen, für lange Schwimmausflüge oder für einen Weg am Strand entlang bis nach Romanos und für die immer wieder in die Ferne schweifenden, sinnenden Blicke ins Weite.
Darüber hinaus gibt es in den Nachbarorten Romanos, Gialova und in Pylos viele schöne Tavernen, in denen man abends entspannt zusammensitzen und griechisches Essen in einer Weise kennenlernen und genießen kann, die ganz andere Erfahrungen bereithält als das aus Deutschland bekannte typisch griechische Essen. Hier lässt sich noch sehr viel ursprüngliche Atmosphäre erleben, was für uns vor allem immer wieder bedeutet, in ein anderes Lebensgefühl und eine andere Wahrnehmung der Zeit, des Umgebenden und des eigenen Selbst einzutauchen. Pylos lädt ebenso zu einem Bummel ein, entweder um schöne kleine Lädchen zu durchstöbern, oder aber um die vielen verwinkelten Gässchen zu durchstreifen, ohne immer zu wissen, wo man eigentlich auskommen möchte… Absichtsloses Dasein als Eröffnung neuer Denk- und Empfindungsweisen gehört zu den Erfahrungen griechischen Daseins.
Unsere Unterkunft heißt Petraski, kleines Steinchen, ein sehr besonderer Ort von intensiver Ausstrahlungs- und Anziehungskraft. Es gibt ja solche einzigartigen Orte, von denen eine eigene Kraft ausgeht, die uns unmittelbar in ihren Bann zieht und uns in Berührung bringt mit jenen Quellen, aus denen unsere Seelen und unser Geist zu schöpfen vermögen. Petrasaki ist ein solcher wunderbarer Ort.

So läßt es sich auf der Homepage Petrasakis nachlesen:
„ p e t r a s a k i “ - oben auf dem Hügel von Petrochori gebaut, in der Nähe von Pilos am westlichsten Finger der Peloponnes, ist von Weitem zu sehen. Von „petrasaki“ hat man einen traumhaft schönen Blick in die Ebene von Pilia bis zum Nestorpalast in Chora. Gleichzeitig schaut man von allen 8 Häusern auf das Meer, mit fast immer traumhaft schönem  Sonnenuntergang und in die Weite, bis zu der Insel Proti. Auf der anderen Seite hat man einen Blick über die Dörfer und Olivenhaine, bis zu den Bergen des Taigetos.  Die Häuser liegen 500 Meter von einem langgezogenen idyllischen  Sandstrand entfernt. Die private Anlage ist liebevoll gestaltet, mit vielen Blumen, Büschen und Bäumen, Steinmauern und Schattenplätzen zum Verweilen. Plätze, die Ruhe und Erholung bieten und Hängematten mitten im Grünen. Jedes Haus ist durch eine Farbe des Regenbogens gekennzeichnet, eine Farblinie die sich dezent durch alle Häuser zieht.
4 Häuser sind mit ihren großen Terrassen, etwa 15 qm, in Richtung Land aber auch mit Blick zum Meer gebaut. Manche Gäste stehen früh auf um hier den Sonnenaufgang mitzuerleben. Der Aufenthalt auf den Terrassen wird Sie zu allen Tageszeiten zum Schauen und Genießen der Natur anregen, bis in die Nacht, wenn die Lichter der Dörfer  wie Perlenketten am Horizont leuchten. Fast fühlt man sich wie auf dem Olymp oder der Akropolis, wie die Dorfbewohner „petrasaki“ oft nennen.
Die anderen 4 Häuser stehen  hauptsächlich zum Meer gerichtet. Hier ist es die Ruhe im Blick auf die Natur, das Meer  und die Faszination des Sonnenuntergangs, die unsere Gäste begeistern.
Jedes Haus hat ein Schlafzimmer mit 2 Betten, die auch zusammengestellt werden können. Der Wohnraum mit Eßtisch, Kommode, offenem Kamin hat ebenso 2 vollwertige Betten. Eine Einbauküche mit 2 Elektroplatten, Eisschrank, Schrank, Kaffeemaschine oder Wasserkocher und Geschirr für 4 Personen. Dazu kommt eine geräumige Dusche mit WC, heißem und kaltem Wasser. Jedes Haus hat mit Terrasse etwa 55 qm. Auf der Terrasse steht ein großer weißer Holzsonnenschirm bereit und ebenfalls eine Sonnenliege, Terrassenstühle und ein  Tisch in der Farbe des jeweiligen Hauses.
Je 4 Häuser sind versetzt aneinander gebaut, mit Doppelwänden aus Backsteinen. Holzdecken, Ziegel und Zwischenlagen im Dach garantieren auch im Hochsommer kühle Räume und Ruhe. Unser Service beinhaltet richtige Bettwäsche, nicht nur Laken und Decken, die nach Ihren Wünschen gewechselt wird, integrierte Fliegengitter in den Fenstern und der Terrassentüre, sodass man bei offener Terrassentüre und Fenstern schlafen kann, gute Bücher, ob Krimi oder anspruchsvolle Literatur, Spiele, selbst gestaltet in Großformat, wie z.B. ein idyllischer Schachplatz, ergänzen unser Angebot.
„petrasaki“ ist 5 Minuten vom Dorf Petrochori entfernt. Es liegt trotzdem so versteckt, daß das Dorf kaum zu sehen ist. Dort finden Sie 1 Taverne mit urtypischem Wirt und 1 Kafenion in dem die Zeit stehen geblieben ist. Die Männer des Dorfes sitzen seit 50 Jahren dort und erzählen sich die Neuigkeiten.
Mit „petrasaki“  haben wir versucht einen Ferienort zu schaffen, der die Landschaft nicht zerstört und den Bewohnern die erholsame Atmosphäre gibt, den Alltag vergessen zu können. Manchmal fügt sich wie von selbst alles zu einem Ganzen. „petrasaki“  ist solch eine glückliche Fügung zwischen dem Ort, der Landschaft, dem Klima, den Menschen und der besonderen Gestaltung von „petrasaki“. Auch im Sommer  weht meistens ein leichter kühlender Wind. Messinien war früher der Garten der Antike und die grüne Vegetation zeigt dies immer noch. Tauchen, Fischen, Surfen, einfach am Strand faulenzen, antike Plätze aufsuchen oder auf ihrer großen Terrasse einen zauberhaften Sonnenuntergang genießen - alles ist möglich!
Unser Programm für die Ferienwoche umfasst die Begegnung mit einer der größten Erzählungen des Abendlandes: der Odyssee.
Wir wollen uns diesem Epos auf unterschiedliche Weise nähern:
wir werden sie hören, abends vorgetragen zu meditativer Musik, wir wollen sie besprechen, im gemeinsamen Dialog unter philosophischer Leitung, um die tieferliegenden Ideen und Aspekte für uns zu entbergen und einsehbar zu machen und wir wollen mit allen Sinnen in sie eintauchen, indem wir unmittelbar erfahrbar werden lassen, was es für uns selbst bedeutet, auf einer lebenslangen Reise zu sein mit dem steten Wunsch, nach Hause zu gelangen. Die Odyssee als Sinnbild für das eigene Leben zu erfassen, führt uns dazu, ihre einzelnen Stationen als Bild für grundmenschliche Situationen zu verstehen und daraus Schlüsse und Verweisungen für eigenes Verhalten und Denken zu erlangen. So kann die gesamte Bewegung der Odyssee, die ihren Helden immer wieder an Orte gelangen lässt, an denen er Neues (nicht zuletzt über sich selbst) erfährt und ihn mit unbekannten Situationen, Herausforderungen, Freuden, Leiden und anders gelagerten Perspektiven konfrontiert, als existentielle Entwicklung zu einem bewussten und gereiften Dasein verstanden werden.
Der Tagesablauf unserer Ferienwoche beginnt jeden Morgen mit einer gemeinsamen Runde, in der wir unseren Atem ins Bewusstsein heben, unsere Aufmerksamkeit nach innen wenden und miteinander singen.
Dann folgt eine Vormittagseinheit, in der wir ein Kapitel oder ein Motiv der Odyssee miteinander besprechen, seine Bezüglichkeiten verfolgen und uns von der innewohnenden Fraglichkeit betreffen lassen. Diese Gesprächsrunde wird von Andrea Vierle geleitet, promovierte Philosophin und Musikerin, die sich sehr intensiv mit antiker Philosophie und der Odyssee beschäftigt hat und zudem eigene philosophisch-märchenhafte Geschichten schreibt. 
Nach einer ausgiebigen Mittagspause, die jede und jeder nach eigenem Belieben gestalten kann, treffen wir uns am Nachmittag wieder, um uns an besonderen Orten, historischen Stätten oder kraftvollen Naturpunkten mit den Motiven der Odyssee eingehender zu beschäftigen. Hierzu werden wir unterschiedliche Übungen, meditative Reisen ins Innere und eigene Rituale vollziehen, die für jede(n) Einzelne(n) eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst ermöglichen, aber auch im Austausch mit der Gruppe zu vielfältigen Anregungen und Bereicherungen der eigenen Perspektive führen können.
Den Hintergrund zu dieser Arbeit schöpfen wir, Andrea Vierle und Matthias Michalek, aus unserer Ausbildung zum systemischen Familienberater.
Matthias M. ist zudem diplomierter Musiktherapeut, Kirchenmusiker und Komponist. Er wird uns immer wieder musikalisch einstimmen und in andere Seelenreiche entführen, wird uns aber auch Wege eröffnen, um Musik auch im eigenen Mitwirken zu erleben.
Abends können wir dann gemeinsam eine Taverne besuchen oder zusammen in Petrasaki kochen oder grillen.Den Tagesabschluss wird jeweils eine Lesung aus der Odyssee bilden, entweder auf dem Tanzplatz in Petrasaki unter funkelndem Sternenhimmel, oder bei einem Feuer in einem unserer Häuser. So sind wir jeweils eingestimmt auf den neuen Tag, und können dieser Stimmung auf unterschiedliche Weise Ausdruck verleihen: im Tanz, in der Stille, im ausgelassenen Fröhlichsein oder im der eigenen Einkehr.
So wird diese Woche ein Ineinander von freier, erholsamer Zeit und inhaltlich gestaltetem Miteinander bieten. Das entspricht genau der Grundidee von Petrasaki, Austausch und Anregung ebenso zu ermöglichen wie Rückzug und Selbstbesinnung. Beide Momente sind zugleich auch Grundwesenszüge der Philosophie, die wir so in ihrem Ursprungsland unmittelbar erfahren können.
Weitere organisatorische Einzelheiten:
Der Flug nach Athen bzw. nach Kalamata wird individuell gebucht.
Ebenso der Transfer von Athen nach Petrasaki, hier gibt es mehrere Möglichkeiten, Taxi bzw. bei mehreren Personen Minibus.
Wir empfehlen das Anmieten eines Autos - auch für den Aufenthalt in Petrasaki sehr nützlich.
Beste Erfahrungen in jeglicher Hinsicht haben wir mit Thomas Kunert (www.griechenlandreise.de) gemacht. Unter diesem link können Sie ihn erreichen:"https://www.griechenlandreise.de/mietwagen/athen-mietwagen"
Bei allen notwendigen Schritten zur Buchung sind wir gerne behilflich und geben Auskunft. Wir selbst werden schon vor Ort sein (ab dem 28. September) und fliegen am 26. 10. ab Athen zurück.
Das Frühstück und Mittagessen wird selbst gestaltet. So kann jeder seinen/ihren Vorlieben folgen und den eigenen Rhythmus finden. Abends können wir gemeinsam in eine Taverne gehen, die Atmosphäre dort ist sehr ursprünglich und überaus nett.
Einkaufen ist im nächsten Ort Koryphasio sehr gut möglich, dort gibt es mehrere kleine Märkte, die einfach alles haben: frisches Obst und Gemüse, Brot und Backwaren (köstlich!), Grundnahrungsmittel, Wein, und überhaupt alles andere!
Bettwäsche und Handtücher gibt es in den Häusern, sie sind mit allem Notwendigen gut ausgestattet, allerdings bieten sie keinen Luxus – alles ist sehr einfach, zweckmäßig und gepflegt. Es gibt auch keinen Zimmerservice, aber Reinigungsutensilien in jedem Haus. Uns tut es immer gut, zu sehen, wie sich die Umgebung auf Wesentliches reduziert und dennoch mit viel Liebe dieses Wesentliche anwesend sein lässt.
Helen und Takis, die Besitzer der Anlage, sind jederzeit ansprechbar und sehr hilfsbereit, beide sprechen fließend Englisch (Helen ist Engländerin, Takis stammt aus Romanos, dem Nachbarort zu Petrochori).
Noch sind 4 Häuser zu vermieten, die anderen sind bereits belegt. Die Ferienzeit in Petrasaki kann nach hinten beliebig verlängert werden, zuvor aber ist die Anlage bereits ausgebucht.
Wir freuen uns sehr auf diese freie Zeit unter griechischem Himmel, in der wir das Land der Griechen mit der Seele suchen und – da sind wir uns sicher – auch finden werden.
Für alle weiteren Fragen sind wir jederzeit offen und ansprechbar.