Gäste
von Kepía fühlten sich beschenkt
„
... so etwas haben wir noch nie erlebt!“
Ein Bericht aus den Borbecker Nachrichten vom ersten Lukullus-Abend am 14. Juli 2005
Am Donnerstagabend lud
Kepía, der musisch-philosophische Garten in
Oberhausen, in Zusammenarbeit mit der Gnadenkirche zum ersten
„Lukullus-Abend“ ein.
Lukullus ist eine Veranstaltungsreihe, bei „der wir uns wünschen, daß
unsere Gäste eine mußevolle Zeit im geselligen Beisammensein verbringen
können“, so die Begründer von Kepía, Dr. Andrea Vierle und Matthias
Michalek.
„Wir hatten uns vorgenommen, unseren Besuchern einen Abend der Genüsse zu
bereiten und haben für den ersten Abend Griechenland gewählt. Und so
sollten geistige Genüsse, die uns amüsieren und nachdenklich
stimmen und uns einen Einblick in eine urgriechische Erfindung geben, nämlich
das Philosophieren, in Lesungen zu hören sein“ versprach die
promovierte Philosophin und Musikerin Dr. Vierle.
„Im Dialog dazu haben wir wunderschöne Kunst-Volkslieder und Musik von
griechischen Komponisten ausgesucht, die in die entsprechenden Themen und
Stimmungen der Lesungen hineinleiteten oder sie aufnahmen“ ergänzt der
Kirchenmusiker und Dipl-Musiktherapeut Michalek – „denn nichts führt
uns so unmittelbar in das griechische Lebensgefühl wie die Musik“.
Dabei sollte es aber nicht bleiben. Zu einem „Abend der Genüsse“ zählt
natürlich auch das Kulinarische, und so zauberte Ute Gal aus ihrer Küche
griechische Köstlichkeiten, die den Dialog von Philosophie und Musik nicht
nur thematisch aufnahmen und ergänzten, sondern auch auf
der Zunge zergehen ließen.
Die Präsentation dieses einmaligen und außergewöhnlichen Angebots gelang
den Veranstaltern in einer gelungenen Mischung aus Professionalität und
Herzenswärme. „Die Resonanz war so überwältigend“ so Ute Gal, „so
daß ich nur verweisen kann, was uns unsere Gäste beim Abschied sagten,
denn das spricht für sich“:
Ich bin ganz hineingenommen worden in diesen Abend, und der wird noch Tage lang weiter in mir schwingen – solch eine Spiritualität verbunden mit solch wunderbaren Genüssen, mir fehlen die Worte zu beschreiben, was Sie mir geschenkt haben – eine unglaubliche Fülle an Anregungen – so eine wunderbar-liebevolle Atmosphäre – viel mehr als ein bloßer Konzertabend – jeder, der das verpaßt hat, ist zu bedauern – der besondere Rahmen mit Musik, Philosophie und dem köstlichen Essen hat uns ein einmalige Beisammensein erleben lassen – ich habe etwas Besonderes erwartet, aber das hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen – so etwas habe ich noch nie erlebt ...!“
Und, den Göttern sei Dank, soll es nicht bei diesem einmaligen Abend bleiben. Für September ist der nächste Abend geplant – Thema ist „Wie Gott in Frankreich“.
Borbecker Nachrichten, 15.. Juli 2005